Grußwort

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde der Gefäßchirurgie,

wir freuen uns, Sie schon jetzt zum 19. HEIDELBERGER HEISSEN EISEN (HHE) und 24. MÜNCHNER GEFÄSSGESPRÄCH (MGG) nach Heidelberg einladen zu dürfen. Dieser Jubiläumskongress, der 2011 zum 10. Mal gemeinsam im jährlichen Wechsel München- Heidelberg veranstaltet wird, soll auch diesmal „Heiße Eisen aus dem Feuer hohlen und beschlagen“.

Diesmal wollen wir uns auf die großen aktuellen Kontroversen in der Gefäßmedizin/ -chirurgie konzentrieren. Lassen sie uns gemeinsam aktuelle strittige Themen anhand der vorhandenen Evidenz kontrovers diskutieren, um abschließend zu einem Konsensus zu finden. Multimodale Gefäßmedizin war bereits 2009 das Motto der gefäßchirurgischen Jahrestagung der DGG. Aber genau diese Multimodalität und Multidisziplinarität können Unsicherheit und Verwirrung in der täglichen Praxis verursachen. Die oft noch bestehende klinische Unsicherheit in der Indikationsstellung, aber auch in der Methodenwahl zwischen konservativer Therapie, konventioneller Chirurgie, endovaskulärer Therapie oder Hybrid-Eingriff sind der Anlass, die nicht gelösten Fragen aufzugreifen, sie im Stile von Pro- und Contra zu debattieren und einen Konsens zu generieren, stets zum Wohle unserer Patienten. Deshalb lautet das Motto des HH& & MGG 2011: „Von der Debatte zum Konsens“.

Wir wollen aber auch das Heidelberger Assistenten-Treffen (HEAT) fortsetzen. Der eigene Kongresstag für das gefäßchirurgische junge Forum fand 2009 allseits großen Anklang. Im gleichen Pro- und Contra-Stil werden relevante klinische Fragestellungen präsentiert und diskutiert werden sowie der aktuelle Status quo des gefäßchirurgischen Nachwuchses und dessen Selbstorganisation erhoben. Parallel wird die 3. Pflegefachtagung stattfinden. Sie ist mittlerweile fester Bestandteil des HHE & MGG. Hauptthemen sind neuen Verbandstechniken und Versorgung des amputierten Patienten.

Das Symposium beginnt am Donnerstag mit den traditionellen Live-Übertragungen aus dem Operationssaal und aus der Angiosuite in den Großen Hörsaal der Chirurgischen Universitätsklinik. In Ihnen bekannter offener Diskussionsatmosphäre werden wir Indikationen, Methodenwahl, technische Durchführung und verwendete Materialien diskutieren. Ein kleines kulturelles Rahmenprogramm und der ebenfalls zur Tradition gewordene Gesellschaftsabend mit Schifffahrt auf dem Neckar werden ausreichend Gelegenheiten bieten, auch außerhalb der offiziellen Sitzungen freundschaftliche Kontakte zu pflegen, oder sogar weiter zu debattieren!

Wir würden uns sehr freuen, Sie alle im nächsten Sommer wieder in Heidelberg begrüßen zu dürfen.

Ihre

Prof. Dr. med. D. Böckler                     Prof. Dr. med. H.-H. Eckstein
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